| Anwendung |
| Doppelgelenkwellen für Vorderradantriebe von Kraftfahrzeugen sind so auszuwählen, dass bei zulässiger Gesamtmasse und optimaler Adhäsion der Reifen die größten kurz- zeitig übertragbaren Drehmomente nicht überschritten werden. Ob dabei eventuell vorhandene Differentialsperren unberücksichtigt bleiben können, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Bei solchen, die ständig antreiben, sind außerdem die Dauerdrehmomente maßgebend. Die Übertragungsfähigkeit von Doppelgelenkwellen nimmt mit steigendem Beugungswinkel ab (Bild 1). Auf keinen Fall sollte bei der Auslegung von Vorderradantrieben auf unsere Mitarbeit verzichtet werden. |
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Anordnung von Doppelgelenkwellen Die insbesondere für gelenkte Starrachsen angewendete Ausführung ohne Gelenkzen- trierung bedarf in radialer Richtung einer statisch bestimmten Lagerung beider Anschluss- wellen. Eine davon muss axial festgelegt sein, während die Verschiebung der anderen Welle entsprechend dem Betrag IV zu gewährleisten ist. Der Drehpunkt S soll genau in Gelenkmitte liegen oder nach der Seite der axial beweglichen Welle hin verschoben sein (Maß x/Bild 2). Bei Doppelgelenkwellen mit Gelenkzentrierung wirkt letztere als innere Stütze des Doppel- gelenkes. Sie macht gegenüber der Anordnung ohne Zentrierung das gelenkseitige Lager der einen Welle überflüssig, erfordert aber die Anordnung eines weiteren Gelenkes an deren Ende. Die axiale Verschiebungsmöglichkeit einer der beiden Anschlussmitnehmer ist in jedem Fall vorzusehen. |